Beim 8-Ball werden insgesamt 16 Kugeln verwendet. Das sind zum einen die weiße und die schwarze Kugel (Kugel 8.) sowie die einfarbigen Kugeln (Kugeln 1-7), umgangssprachlich auch „die Vollen“ genannt und die in der Mitte farbigen Kugeln mit einem weißen Rand (die „Halben“, Kugeln 9-15). Je nachdem, welche Kugel zuerst versenkt worden ist, bekommt jeder Spieler entweder „die Vollen“ oder „die Halben“ zugeordnet. Jeder Spieler muss nun versuchen seine Kugeln komplett zu versenken. Vor jedem Stoß muss der Spieler ansagen, welche Kugel er in welches Loch spielen möchte. Beim 8-Ball gibt es zahlreiche Hausregeln und sogenannte Bauernregeln, die das Spiel auch für den Hausgebrauch so beliebt machen. Im Amateurbereich wird Poolbillard auch ohne Ansagen gespielt. Andere Hausregeln erlauben es auch, die Kugeln, die unmittelbar an der Bande liegen, eine Queuebreite abzurücken. Auch indirekte Stöße auf die Kugel des Gegners sind bei einem privaten Spiel oft erlaubt. Usus ist es beim 8-Ball ferner, dass die schwarze Kugel in die gegenüberliegende Tasche der zuletzt versenkten farbigen Kugelgespielt werden muss. Eine andere Regel für den Hausgebrauch besagt zudem, dass ein Spieler, der beim Eröffnungsstoß – dem Break – die schwarze Kugel einlocht, das Spiel gewonnen hat.